Fünf Wege, um den für dich passenden Beruf zu finden

Wie finde ich den richtigen Beruf für mich? Entdecke deine Fähigkeiten und stärke dein Selbstvertrauen durch Kunsttherapie!

A.Primus, Wien, 19.09.2018

Liebe Leserin, lieber Leser!

Solltest du dir nicht sicher sein, welche Ausbildung oder welcher Beruf zu dir passt, dann könnte ein kunsttherapeutisches Coaching weiterhelfen.

Ich habe die Ausbildung zur Kunsttherapeutin in einer Zeit begonnen, in der ich als Berufs- und Bildungsberaterin tätig war. Damals wandte ich instinktiv bereits zahlreiche kreative Methoden an und konnte mein Repertoire durch die Ausbildung um ein Vielfaches erweitern.

In der Kunsttherapie werden innere Bilder nach außen gekehrt, verborgene Wünsche können entdeckt, Ziele formuliert und Blockaden gelöst werden. Und genau diese Aspekte sind bei der Berufswahl besonders wichtig. Die kreative Herangehensweise ist besonders dann geeignet, wenn sie verbal nicht oder noch nicht zum Ausdruck gebracht werden können.

Beispiele:

Das therapeutische Triptychon

Diese Methode eignet sich, um dir zunächst darüber klar zu werden, wie deine momentane Lebenssituation aussieht, was du gerne zurücklassen möchtest, und was du dir für die Zukunft wünscht. Bei dem Triptychon handelt es sich um ein in drei Spalten gefaltetes Blatt, in dessen mittlerer Spalte du zunächst die Gegenwart darstellst. In einem zweiten Schritt zeichnest du in die linke Spalte alles, was du nicht mehr in deinem Leben haben willst. Und zuletzt malst du in die rechte Spalte dein Wunsch-Ich.

Der Lebensfluss

Bei dieser Übung besinnst du dich auf alle wichtigen Ereignisse in deinem Leben. Du malst einen Fluss, in den du symbolisch Erinnerungen einzeichnest. Vergessen geglaubte Begebenheiten kommen dadurch wieder zum Vorschein. Es ist eine Möglichkeit, sich mit sich selbst und dem bisherigen Lebensweg auseinanderzusetzen, der Tendenzen und Vorlieben aufzeigen kann.

Mein Weg zum Ziel

Wenn du bereits ein Ziel definieren kannst, wie einen Berufswunsch, den Berufswechsel oder die Arbeitsuche an sich, dann kannst du dich malerisch mit dem Weg zu deinem Ziel auseinandersetzen. Zeichne eine Sonne in die rechte obere Hälfte, in die du dein Ziel schreibst. Danach zeichne einen Weg quer über das Blatt. Unten links kannst du dich selbst darstellen. Den Rest des Bildes kannst du mit einer Landschaft versehen. Dein Weg wird Hürden und Steine aufweisen. Zeichne diese ein und schreib mögliche Schwierigkeiten auf deinem Weg dazu. Vielleicht hast du auch etwas Angst, dann stelle dies durch einen dichten dunklen Wand dar und werde dir deiner Ängste und Befürchtungen bewusst. Da gibt es aber auch sicher Menschen, die dich unterstützen. Wer sind diese? Platziere sie im Bild. Und es wird Dinge geben, die dir guttun, dich stärken, ein Ort, an dem du Kraft tanken kannst. Dies kannst du etwa durch eine Bank oder ein Sofa symbolisieren. Gestalte deinen Weg zum Ziel, wie es dir gefällt.

Collage: Tätigkeiten und Berufe

Bist du dir im Klaren darüber, welche Tätigkeiten du gerne ausüben möchtest? Wenn nicht, dann gestalte eine Collage zu diesem Thema. Du brauchst ein großes Papier, auf dem eine weitere Person deine Silhouette nachzeichnet. (Alternativ kannst du natürlich auch ein kleineres Blatt verwenden oder selbst die Andeutung deiner Körperform zeichnen.) Suche dir aus Zeitungen und Zeitschriften Bilder aus, die dich ansprechen, und klebe diese innerhalb der Körperkontur auf. Du kannst auch schreiben und zeichnen oder malen. Wenn du fertig bist, betrachte deine Collage und überlege dir berufliche Tätigkeiten und Berufe dazu. Du wirst überrascht sein, wie viel die Bilder aussagen und wie viele Berufe daraus abgeleitet werden können.

Ein Brief an mich selbst

Stell dir vor, du bist viel älter als zum jetzigen Zeitpunkt, vielleicht 20 oder gar 50 Jahre in der Zukunft. Schreibe dir einen Brief aus der Sicht dieser älteren Person. Wie ist dein Leben weiter verlaufen? Wozu beglückwünschst du dich? Was hast du verändert? Womit bist du zufrieden? Lass deiner Fantasie freien Lauf! Schränke dich nicht selbst ein! Äußere Wünsche und Visionen, auch wenn sie dir zum jetzigen Zeitpunkt vielleicht nicht realisierbar erscheinen.

In dieser Übung machst du dir Gedanken über den weiteren Verlauf deines Lebens. Wie wird sich dein Leben verändern? Hast du Träume und Visionen, die du gerne verwirklichen möchtest? Oder bist du mit allem zufrieden, so wie es ist? Solltest du dich verändern wollen, hast du mit dieser Übung einen ersten Schritt in die richtige Richtung gesetzt, denn Veränderung entsteht zunächst einmal im Geiste. Bevor das nicht geschieht, wird sie unmöglich eintreten können, es sei denn, du verlässt dich darauf, dass das Schicksal oder gar andere Menschen den Verlauf deines Lebens bestimmen.

Durch den Perspektivenwechsel, der dir aus der Sicht einer älteren Person ermöglicht wird, kannst du dich im Idealfall auf das besinnen, was noch geschehen soll und welchen Weg du einschlagen möchtest.

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Brauchst du Unterstützung beim Finden des passenden Berufs oder der passenden Ausbildung für dich? Dann freue ich mich, wenn du mich über https://www.a-primus.at kontaktierst!

Alles Liebe, A.P.

EASE – Prüfungsängste und Blackout überwinden

Wie kann ich meine Prüfungsängste besiegen, mein Lampenfieber reduzieren und meine Blackouts vermeiden? Durch kunsttherapeutische Übungen und Entspannungstechniken wird eine deutliche Verbesserung eintreten.

Wien, 19.07.2018

Liebe Leserin, lieber Leser,

heute möchte ich dir ein von mir entwickeltes Modell vorstellen, das auf kreativen Methoden basiert, und das dich dabei unterstützt, Prüfungsangst, Lernblockaden und Blackout zu reduzieren, deine Fähigkeiten zu entdecken und dein Selbstwertgefühl und Durchsetzungsvermögen zu stärken.

Das Akrostichon EASE

(engl. für lindern, entschärfen, entspannen) steht für die vier Stufen bzw. Teilziele der Methode:

  • E wie Erkennen der Hintergründe für Prüfungsängste und Blackout
  • A wie Akzeptieren der eigenen Lebensgeschichte sowie der eigenen Person, so wie sie ist
  • S wie Stärken des Selbstwertgefühls und
  • E wie Entspannen lernen, um übersteigerte Nervosität und Blackout zu überwinden

Dabei setze ich kreative Ausdruckstechniken, Fantasiereisen, Märchenarbeit sowie systemisch-lösungsfokussierte Methoden ein, um deine unbewussten Blockaden zu erkennen und deine Entwicklungspotenziale zu aktivieren.

Ich bediene mich dabei hauptsächlich zweier Richtungen der Psychotherapie, jener C.G.Jungs und der systemisch-lösungsfokussierten Methode. Während der Jung’sche Ansatz einen tiefenpsychologischen Hintergrund hat, der sich etwa mit Archetypen, dem Dialog zwischen Bewusstsein und dem Unbewussten oder den Ursachen von Komplexen beschäftigt, so konzentriert sich die systemisch-lösungsfokussierte Methode nicht auf die Ursache eines Problems, sondern auf deren Lösung. Du sollst ja Ziele entwickeln und auf die Ressourcen in deinem System zurückgreifen können.

Ausgewählte Methoden

E… Erkennen

Um die Ursachen für Ängste und Nervosität in bestimmten Situationen zu erkennen, bedarf es zunächst

  • der Aufarbeitung von lebensgeschichtlich relevanten Erlebnissen sowie
  • der verschiedenen Aspekte der Persönlichkeit und
  • der Beschäftigung mit dem System, in welchem du agierst.
  • In der Kunsttherapie werde ich dir Texte vorlesen und Anleitungen zum Malen und Zeichnen, kreativem Schreiben oder Arbeiten mit Ton geben. Je nach Ermessen kann das Malen einer Szene aus einem Märchen Aufschluss über dein ganz persönliches, vielleicht verborgenes Thema geben. Dadurch wirdt du Erkenntnisse darüber gewinnen, woher die Ängste und Blockaden kommen könnten. Auch Traumarbeit, Verfassen von kompakten kreativen Texten, Schattenarbeit und mehr kann dir dabei helfen.
Märchenszene

Der Ohnmacht entkommen

Ebenso kann eine Art Systembrett zum Einsatz kommen. Du suchst dir für alle Personen um dich herum Repräsentanten (z.Bsp. kleine Gegenstände, Legosteine, Tierfiguren usw.) aus, die für einzelne Personen oder Systemteile stehen, und ordnest sie so an, wie es aus deiner Sicht der Beziehungsstruktur der einzelnen Systemteile oder Personen untereinander entspricht. Das aufgestellte Bild ist eine Externalisierung („Nach-Außen-Kehren“) des inneren Bildes. Die Arbeit mit dem Systembrett kann durch Malen und Zeichnen ersetzt werden. Das heißt, du zeichnest die Personen aus deinem Umfeld und veränderst das Bild nach Wunsch, indem du ein Transparentpapier darüber legst und die Anorndung der Personen so zeichnest, wie es sich gut für dich anfühlt.

Durch die Visualisierung wird Überblick und eine neue Perspektive geschaffen, und du gelangst aus einer ohnmächtigen „mir geschieht“ – Rolle in die weitaus mächtigere „ich mache“ – Rolle. Du kannst dich so (wieder) als GestalterIn deines Lebens wahrnehmen. Das Systembrett ist ein Kommunikationsmittel und dient der Metakommunikation vor allem über Beziehungen.

Eine weitere Methode wäre, alle Personen aus Familie und Umfeld als Tiere darzustellen und deren Bedeutung für dich herauszufinden.

A… Akzeptieren/Annehmen

Deine Geschichte und deine Person sollen von dir so angenommen und geliebt werden, wie sie sind. Das Erkennen und Akzeptieren der eigenen Schatten (der von dir abgelehnten Seiten) trägt zu einer Versöhnung mit den an deiner Person abgelehnten und abgespaltenen Persönlichkeitsanteilen bei.

Solltest du in der Vergangenheit schlechte Erfahrungen gemacht haben, die du nicht akzeptieren kannst, und die du verdrängst, dann kann es vorkommen, dass sich ein unangenehmes Gefühl immer wieder einschleicht, wenn du mit einer ähnlichen Situation konfrontiert wirst. Deshalb ist es wichtig, sich das ursprüngliche Ereignis wieder in Erinnerung zu rufen und dieses wieder vergegenwärtigt wird, um es danach aufzulösen. (Auch im NLP – neurolinguistisches Programmieren – wie etwa durch EMDR- Augenbewegungs-Desensibilisierung und Wiederaufarbeitung – wird das einprägsame Ereignis in Erinnerung gerufen und danach mit erfreulichen, positiven Gefühlen verknüpft, damit eine Auflösung der Blockade stattfindet.)

Haus der eigenen Persönlichkeit
Haus d. Persönlichkeit

S… Stärken

In diesem Schritt geht es um die Stärkung deines Selbstwertgefühls. Hier befassen wir uns mit deinen Ressourcen, Potenzialen und Zielen. Imaginationen in Form von Texten können dir helfen, dir der eigenen Fähigkeiten bewusst zu werden; ein Glücks-Maltagebuch dient dazu, die positiven Momente festzuhalten; Symbole (etwa Tiersymbole) werden herangezogen, um Kraft zu tanken. Der Weg zum Ziel wird visualisiert. Uvm.

Die Arbeit mit Glaubenssätzen

Glaubenssätze sind Sätze und Phrasen, die wir von klein auf wiederholt gehört haben und sie uns auch später immer wieder selbst vorsagen. Wir haben diese Botschaften verinnerlicht und glauben daran. Meist sind sie negativ, wie zum Beispiel: „Ich bin ein Pechvogel“ oder „Das Leben ist ein Kampf“. Zunächst wird diesen Glaubenssätzen nachgegangen, um sie in einem nächsten Schritt positiv umzuformulieren. Aus „Ich bin ein Pechvogel“ wird „Das Glück ist auf meiner Seite“ oder aus „Das Leben ist ein Kampf“ kann zum Beispiel „Ich habe es in der Hand, mein Leben gut zu gestalten“ oder „Mir geht alles leicht von der Hand“ werden.

E … Entspannen

In dieser Stufe werden nicht nur Tiefenatmungstechniken zur Beruhigung geübt, sondern auch in Fantasiereisen Bilder der emotionalen Sicherheit vermittelt, die später abrufbar sind.

Fantasiereisen

Fantasiereisen spielen sich nur in Gedanken ab. In unserer Fantasie können wir überallhin reisen. Alles ist erlaubt. Fantasiereisen haben laut Verena Kast die Funktion, „den Imaginierenden das Erlebnis zu vermitteln, daß es auch etwas gibt im Leben, was sie hält, wo sie sich geborgen fühlen können. Diese Entspannungsbilder sind besonders dort wesentlich, wo die Auseinandersetzung mit Destruktivem ansteht [oder] für Menschen, die auf Konflikte mit körperlichen Beschwerden reagieren […]“ (KAST 2007:177)

Weitere Möglichkeiten, um Entspannung in Situationen der Unruhe herbeizuführen, sind das Malen in der Natur, die Tiefenatmung, Klopftechniken, Trancemalen, autogenes Training oder die progressive Muskelrelaxation.

Malen am Strand

Wenn du alle diese Stufen des EASE-Modells durchlaufen hast, werden Nervosität, Blackout und Prüfungsangst kaum mehr ein Thema für dich sein. Gerne unterstütze ich dich auf deinem Weg, denn ich weiß aus eigener Erfahrung, wie lähmend diese Gefühle sind.

Ich freue mich, wenn du mich über http://www.a-primus.at kontaktierst.

Alles Liebe, A.P.

Literatur

Furth, Gregg M. (1997) Heilen durch Malen. Die geheimnisvolle Welt der Bilder. 3.Auflage. Walter-Verlag: Zürich und Düsseldorf.
Holzinger, Brigitte (2007): Anleitung zum Träumen. Träume kreativ nutzen. Klett Cotta: Stuttgart.
Kast, Verena (2007): Die Dynamik der Symbole. Grundlagen der Jungschen Psychotherapie. Patmos Verlag GmbH & Co.KG: Düsseldorf.
Schemmel, Heike, Dietmar Selig und Ruth Janschek-Schlesinger (2008): Kunst als Ressource in der Therapie. Praxisbuch der systemisch-lösungsfokussierten Kunsttherapie. Dgvt-Verlag: Tübingen.
Sparrer, Insa (2010): Einführung in Lösungsfokussierung und Systemische Strukturaufstellungen. 2.Auflage. Carl-Auer-Systeme Verlag und Verlagsbuchhandlung GmbH: Heidelberg.

Anleitung zum Trancemalen

Wie kann ich am besten abschalten? Wie kann ich meine Kreativität fördern? Wie kann ich meine Gefühle kanalisieren? Trancemalen ist eine gute Möglichkeit, um dich von Zwängen zu befreien und von Blockaden zu lösen.

Wien, 15.07.2018

Liebe Leserin, lieber Leser!

Die Methode des Trancemalens ist einfach und auch alleine durchführbar. Therapeutisch unbegleitet empfehle ich sie aber nur stabilen und gesunden Menschen

In dieser Übung des spontanen Zeichenausdrucks können einengende Vorstellungen überwunden und spontane Fantasien angeregt werden. Auf Youtube finden sich Klänge von „Native Americans“, die sich dafür eignen: Trommelklänge oder Panflötenklänge.

Anleitung:

  1. Klebe ein großes Blatt Papier oder auch eine große Zeitung mit einem Klebeband auf den Tisch, damit es später nicht verrutscht.
  2. Nimm in jede Hand eine Öl- oder Wachskreide.
  3. Drehe die Musik laut auf.
  4. Male nun stehend und mit geschlossenen Augen zur Musik. Bewege nun deinen Körper zu den Rhythmen und stelle keinen Anspruch an die Zeichnung, denn hier geht es nicht um das malerische Ergebnis.

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Je länger dies andauert, desto eher kann ein Alphazustand (Brücke zwischen innerer und äußerer Welt, zwischen Bewusstsein und Unbewusstem) erreicht werden. Dabei werden Botenstoffe, wie das Serotonin, freigesetzt, die für Glücksgefühle und Freude sorgen. Diese Übung kann 5-20 Minuten dauern, wobei du selbst bestimmst, wann du aufhören möchtest.


Weiters möchte ich dir empfehlen, das Malen zu Musik auszuprobieren. Wenn du müde und erschöpft bist, ist dies eine gute Möglichkeit, Energie zu tanken und dich zu erholen.

Malen zu Musik

Alles Liebe, A.P.

http://www.a-primus.at

Malen gegen die Sorgen

„Wie kann ich meine Sorgen loswerden?“ Wenn du dich das fragst, dann ist diese Übung genau das Richtige für dich!

Liebe Leserin, lieber Leser!

Machst du dir zu viele Sorgen? Dann stell doch einmal dein Sorgenmonster in einem Bild dar. Den Sorgen wird ein Gesicht gegeben, wodurch du Abstand gewinnen kannst. Das beklemmende Gefühl wird externalisiert (nach außen verlagert) und verliert an Intensität. Gleichzeitig stellst du dich dadurch einem wichtigen Anteil in dir, deinem Schatten. Dies ist eine Voraussetzung, um dich selbst so anzunehmen, wie du bist.

Der innere Monolog

Wir Menschen haben sehr komplexe Persönlichkeitsstrukturen. Wir reden mit uns selbst, wir träumen und haben verschiedene Seiten, die ihre eigenen Stimmen besitzen. Innerlich schimpfen wir manchmal oder wir denken zärtlich an etwas. Jeder Mensch hat in sich verschiedene Typen, die unterschiedlich ausgeprägt sind. Und so gibt es in uns Stimmen, die uns gar nicht gut tun, oder die auf Grund von Erziehung oder anderen Einflüssen im Leben besonders ausgeprägt sind. Neben dem Sogenmacher machen uns manchmal der innere Kritiker, das Opfer oder der Perfektionist das Leben schwer. Dies sind die Hauptformen des negativen inneren Monologs. (Jeder dieser Anteile hat aber auch eine positive Funktion, denn nichts ist nur schlecht.) Der unten dargestellte Sorgenmacher (Sorgenmonster) rechts im Bild hat seine Bedrohlichkeit allein durch die Darstellung verloren, und dem Malenden ist es sogar gelungen, darüber zu lachen.

Sorgenmacher

Gehe deinen negativen Glaubenssätzen nach

Werde dir zunächst deiner stressauslösenden Glaubenssätze bewusst, indem du sie aufschreibst (Beispiele: „Ich bin wertlos“, „Ich bin ein Pechvogel“, „Niemand mag mich“, „Mit Geld kann ich nicht umgehen“, „Ohne Fleiß kein Preis“, „Das Leben ist hart“ und viele mehr). Ordne diese Aussagen dann den verschiedenen Persönlichkeitanteilen zu, um festzustellen, welcher Persönlichkeitsanteil bei dir besonders ausgeprägt ist. Kritisierst du dich selbst ständig? Glaubst du immer, alle anderen sind schuld? Musst du in allem immer die oder der Beste sein? Oder siehst du alles sorgenvoll? Nimm deine Schattenseiten an, weise aber jene Anteile zurück, die auf destruktive Einflüsse durch Eltern und ErzieherInnen zurückzuführen sind. Wandle dann schriftlich diese negativen in positive Glaubenssätze um. Dann wird zum Beispiel aus: „Das werde ich nie schaffen“ – „Alles läuft wie am Schnürchen.“ oder „Ich habe schon so viel geschafft, dann werde ich das auch noch bewältigen.“

Um, wie im oberen Beispiel beschrieben, dem bestimmten Persönlichkeitsanteil den Ernst und die Schwere zu nehmen, kannst du ihn auch malen.

Wenn dich das Thema interessiert, oder wenn du Unterstützung bei der Erkennung deiner einschränkenden oder vielleicht sogar quälenden Glaubenssätze oder Schattenthemen benötigst, dann kontaktiere mich doch über http://www.a-primus.at

Ich freue mich darauf.

Alles Liebe, A.P.

Begrüßung

Wien, 10.07.2018

Heute, endlich, habe ich mich dazu durchgerungen, einen eigenen Blog zu beginnen. Liebe Leserin, lieber Leser, ich begrüße dich! Und ich danke dir, dass du hier bist und dir die Zeit nimmst, meinen Blog zu lesen. Ich freue mich sehr darauf, dir in meinen Beiträgen vielleicht einige Anregungen zu kreativen oder gar kreativ-therapeutischen Betätigungen zu geben.

Was dich hier erwartet

Dieser Blog ist eine Ergänzung zu meiner Seite http://www.a-primus.at, die ich dir nicht vorenthalten möchte :). Darin findest du Informationen über mich, über Kunsttherapie an sich und die Hintergründe meiner Online-Kunsttherapie. Im Blog selbst möchte ich gerne über meine Arbeit berichten, über Richtungen in der Kunsttherapie schreiben und nicht zuletzt Methoden vorstellen. Ich möchte meinen Gedanken als jemand, der (nebenberuflich) online arbeitet, freien Lauf lassen. Das soll meiner eigenen gedanklichen Strukturierung dienen und natürlich auch dir, der Leserin und dem Leser, das von mir erworbene Wissen bereitstellen.

Mit wem hast du es zu tun?

Mein Name ist Heidi (A.) Primus. Ich habe Afrikanistik und Pädagogik studiert, die Ausbildung zur Kunsttherapeutin und zur psychosozialen Online-Beraterin absolviert und arbeite seit vielen Jahren im Bildungs- und Sozialbereich. Ich lebe in Wien und genieße ein relativ freies Leben. Ich bin sehr eigenständig, vielseitig und freiheitsliebend. In meiner Freizeit male, lese, handarbeite und werke ich gerne, sehe mir gerne gute Filme und Serien an und interessiere mich für Politik, ferne Länder,  Fotografie, Wohnideen, Naturkosmetik, Mode, Kunst, neue Medien und mehr.

Wie ist die Idee der Online-Kunsttherapie entstanden?

Am Anfang stand die Ausbildung zur psychosozialen Online-Beraterin, weil ich mich gerne schriftlich ausdrückte und in meinem sozialen Job mit zahlreichen Jugendlichen zu tun hatte, die ihre gesamte freie Zeit am PC verbrachten. Davon abgesehen war immer wieder von Sozialphobikern die Rede, die man nur so erreichen konnte. Leider kam in meiner Beratungsstelle keine nennenswerte Online-Beratung zustande, weil sich herausstellte, dass die Jugendlichen nicht gut genug schreiben konnten (oder es auch nicht wollten). Später absolvierte ich dann die Ausbildung zur Mal- und Gestaltungstherapeutin und ließ meine Kenntnisse und Fertigkeiten in meine BeraterInnen-Tätigkeit einfließen. Das brachte mich schon vor 10 Jahren auf die Idee einer Online-Kunsttherapie, die ich damals aber zugunsten anderer Beschäftigungen wieder ad acta legte. Nun ist der Zeitpunkt gekommen, diese Idee zu reaktivieren, weil ich glaube, dass der Zugang zu ihr sehr niederschwellig ist, und ich so mehr Menschen erreichen und sie bei ihren zu bearbeitenden Themen kunsttherapeutisch unterstützen kann.

Ich habe mich aber auch gefragt, ob ein therapeutisches Angebot online überhaupt funktionieren kann, und ob ich durch die Darlegung von Methoden im Blog nicht der kunsttherapeutischen Profession schade. Da ich selbst jedoch seit langer Zeit bibliotherapeutisch an mir arbeite, also mir aus Büchern Wissen über die Psyche und über Möglichkeiten eines besseren Lebens aneigne, denke ich, dass einen Blog zu betreiben, ebenso legitim und hilfreich sein kann. Ich weise darauf hin, dass Online-Kunsttherapie im Falle von akuten psychischen Erkrankungen kein Ersatz für eine Psychotherapie ist. Weiters steht es allen InteressentInnen frei, das Angebot, das ich hier bereitstelle, anzunehmen oder eine persönliche Beratung in Anspruch zu nehmen.

Vorteile der Online-Kunsttherapie

Das Angebot kann zeitlich und örtlich flexibel genutzt werden; du musst das Haus nicht verlassen, um ein therapeutisches Angebot zu nutzen; oder du kannst im Freien, in der Nacht, im Urlaub kreativ sein. Gefühle und Gedanken können durch Bilder oder schriftlich ausgedrückt werden, falls ein mündlicher Ausdruck schwer fällt. Auch kreative Ideen für die Freizeitgestaltung können eingeholt werden. Und vieles mehr……

Ein nächster Beitrag erscheint in Kürze! Alles Liebe, A.P.

Malen am See, A.Primus